KV-FAQs

Eine private Krankenvollversicherung kommt für alle Personen in Betracht, die nicht nach § 5 SGB V in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert sind. Dies sind in der Regel:

  • Beamte, Richter und andere Personen mit Anspruch auf Beihilfe.
  • Selbstständige und Freiberufler (z.B. Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte…)
  • Arbeiter und Angestellte mit einem Bruttoeinkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2019: 60.750 Euro). Bei freiberuflich tätigen Künstlern und Journalisten ist bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze eine Befreiung von der Künstlersozialkasse (KSK) möglich; diese zahlt dann analog zum Arbeitgeberanteil einen Zuschuss zur PKV.
  • Personen ohne eigenes Einkommen oder mit einem Einkommen unter der Geringfügigkeitsgrenze (seit 2013: 450 Euro im Monat), auch von der Versicherungspflicht befreite Studenten, sowie z. B. Hausfrauen, Hausmänner oder Kinder

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Nicht jede deutsche Versicherungsgesellschaft bietet auch private Kostenvoll- oder Zusatzversicherungen an. In der Regel arbeiten diese Versicherer dann mit einem KV-Anbieter in Kooperation.

Laut der letzten Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft gab es 2015 insgesamt 47 Private Krankenversicherungen.

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Da es aktuell mehrere tausend PKV-Tarife in Deutschland gibt, kann man nicht pauschal von einem besten Tarif für alle sprechen. Gleichzeitig sind manche Traife beispielsweise nur für Beamte, oder besser verdienende Angestellte geöffnet, die ein Selbstständiger so gar nicht wählen kann. So kommt es auf die individuelle Situation eines jeden Interessenten an, welche Tarifkombination für ihn die richtige Wahl ist.

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Als Selbstständiger hat man die Wahl, ob man sich freiwillig gesetzlich, oder privat krankenversichert. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, wobei es bei der Entscheidung auch auf den persönlichen Gesundheitszustand ankommt.

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Anders als in der GKV ist in der PKV das Kostenerstattungsprinzip vorherrschend. Der Privatpatient bezahlt seine Rechnung somit zunächst direkt an den jeweiligen Arzt oder Therapeuten und erhält den erstattungs­fähigen Anteil anschließend von seinem privaten Anbieter zurück.

Mittlerweile gibt es aber private Krankenversicherer, die eingereichte Rechnungen innerhalb von sieben Tagen an ihre Versicherten auszahlen. Da die Ärzte in der Regel 14 Tage Zeit für die Begleichung ihrer Rechnungen geben, brauchen diese Patienten nicht in Vorleistung gehen, sondern überweisen den erstatteten Betrag der PKV an den jeweiligen Leistungserbringer. Hier ist also die Wahl der richtigen Gesellschaft entscheident.

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Da es einige Versicherer gibt, die sogenannte Beitragsrückerstattungen, Gesundheitsboni, oder auch Verhaltensboni zahlen, kann es sinnvoll sein, die Arztrechnungen erst einmal selbst zu zahlen und im Laufe des Jahres zu prüfen, wie hoch die Gesamtrechnungen im Verhältnis zu den Bonuszahlungen des Versicherers sind. Wenn die Rechnungen höher als die Boni sind, macht es Sinn diese beim Versicherer einzureichen.

Wenn die Boni höher als die Arztrechnungen sind, macht es häufig Sinn, diese Rechnungen nicht beim Versicherer einzureichen und dafür die Bonizahlungen zu erhalten.

Manche Versicherer bieten einen zusätzlichen Kundenvorteil an und übernehmen zum Ende des Jahres eine sogenannte Günstigerprüfung, in welcher der Versicherer dieses Verhältnis ausrechnet und den Kunden darüber informiert.

Auch hier ist die Auswahl des richtigen Versicherers daher sehr wichtig.

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Der einfachste Weg für einen Selbstständigen von der PKV in die GKV zu wechseln ist, wenn dieser, bis zum 55. Lebensjahr, im Hauptjob in ein Angestelltenverhälnis wechselt und dort weniger als 60.750€ / Jahr (Stand: 2019) verdient. Dann wird dieser automatisch pflichtig in der GKV und kann sich dort frei für einen Anbieter entscheiden.

Eine weitere Möglichkeit, für Menschen, die sich nicht anstellen lassen möchten, besteht darin, wenn Dein Ehepartner gesetzlich versichert ist und Du Dein Gewerbe aufgeben würdest. Dann kannst Du in die Familienversicherung Deines Ehepartners eintreten.

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Da für Selbstständige generell keine Versicherungspflicht in der GKV besteht, kann dieser, unter Beachtung der zweimonatigen Kündigungsfrist, aus der GKV in die PKV wechseln. Dabei spielt das erzielte Einkommen, anders als beim Arbeitnehmer, keine Rolle.

Gewisse Besonderheiten bestehen nur für Versicherte in einem Wahltarif (GKV) und für Künstler und Publizisten in der KSK. Bei Frage zu dieser speziellen Zielgruppe, schreibt uns gern Eure Frage.

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In der PKV haben Versicherte das Recht, bei ihrem Anbieter in einen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz zu wechseln. Dabei ist eine monatliche Beitragsentlastung für den Versicherten möglich.

Wer nicht nur den Tarif wechseln möchte, sondern auch den Versicherer, verliert dadurch gegebenenfalls einen Großteil seiner Altersrückstellungen. Dieser Schritt sollte daher genauestens geprüft und abgewogen werden.

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Der Arbeitgeber beteiligt sich auch an der PKV. Der maximale Arbeitgeberzuschuss beträgt 2019 rund 352€.

Den Arbeitgeberzuschuss gibt es auch für privat versicherte Familienangehörige. Voraussetzung dafür: Hätte sich der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert, wären die Angehörigen in der GKV familienversichert.

Für 2019 berechnet sich der maximale Arbeitgeberzuschuss aus folgenden Faktoren:

  • Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 4.537,50 Euro brutto monatlich (höheres Einkommen wird nicht zur Berechnung herangezogen); sowie
  • anteiliger Beitrag des Arbeitgebers von 7,3 Prozent plus der Hälfte des durchschnittlichen Zusatzbeitrag (0,45 Prozent in 2019).

Damit beträgt der maximale Arbeitgeberzuschuss zur PKV 351,66€ (7,75 Prozent aus 4.537,50€ Beitragsbemessungsgrenze).

Allerdings übernimmt der Arbeitgeber nie mehr als die Hälfte der Versicherungsbeiträge seines Beschäftigten.

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Sind beide Elternteile privat krankenversichert, benötigen die Kinder ebenfalls eine PKV.

Ist lediglich ein Elternteil in der PKV, richtet sich die Zugehörigkeit der Kinder in der Regel nach dem Versicherungsstatus des Hauptverdieners.

Wenn der Hauptverdiener privat krankenversichert ist und sein Einkommen die Jahresentgeltgrenze (2019: 60.750€) übersteigt, müssen Eltern auch ihre Kinder privat krankenversichern.

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Verdient ein Arbeitnehmer in einem Jahr unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG 2019: 60.750€), wird dieser vor dem 55. Lebensjahr, automatisch versicherungspflichtig. Dies bedeutet dann den Wechsel in die GKV, wobei man sich in manchen Situationen von der Versicherungspflicht befreien lassen und in der PKV bleiben kann.

Ist diese Befreiung nicht möglich, oder aber auch nicht sinnvoll, macht ggf. eine Anwartschaftsversicherung Sinn. Mit dieser Absicherung friert der Arbeitnehmer sein Eintrittsalter und seinen Gesundheitszustand ein und kann so in Zukunft wieder zu besseren Konditionen, nach überschreiten der JAEG, in die PKV wechseln.

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Mit dem Beginn des Studiums können Studierende einmalig wählen, wie sie sich krankenversichern möchten.

Ein Teil der Studenten bleibt dabei bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse der Eltern versichert. Dauert das Studium über das 25. Lebensjahr an, so muss auch der gesetzlich Versicherte einen eigenen Beitrag an die GKV zahlen.

Der andere Teil der Studenten wählt zum Studienbeginn die Möglichkeit der privaten Krankenversicherung und zahlt dann seinen individuellen Monatsbeitrag (je nach Gesellschaft und Tarif) an die jeweilige Versicherungsgesellschaft.

Ein Wechsel zwischen der GKV und PKVist dann während des Studiums in der Regel nicht möglich.

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Bei der Auswahl eines PKV-Tarifs solltest Du besonders die folgenden Bausteine berücksichtigen:

    • Ambulante Leistungen
    • Stationäre Leistungen
    • Zahnleistungen
    • Krankentagegeld
    • Kurleistungen

Diese Bausteine kannst Du, in der Regel, individuell gewichten und Dir zusammenstellen. dabei ist zu beachten, dass je umfangreicher die Absicherung ausfällt, desto höher ist der zu zahlende Beitrag.

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